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»Ich hadere mit …« beschreibt die Konsequenz des eigenen Seins an manchen Tagen treffender als alles andere. Allzu oft fehlen mir Worte und deren Nachhall, ein notwendiges Mindestmass an Selbstverständlichkeit, das Gefühl tatsächlich da zu sein, Atempausen und mit ihnen…
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Ich stehe am Fenster, atme, spüre die Hitze der Nachmittagssonne in meinem Gesicht. Mein Blick wandert hinaus, an geblühmter Vorhangspitze vorbei und durch Fensterscheiben hindurch. Was mir entgegenbrandet, ist die Ahnung einer Menge an Leben, die sich anfühlt wie ein…
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Was mich nachts wach hält und was mich tagsüber mitreisst, spricht augenscheinlich dieselbe Sprache – eine, die ich Wort für Wort verstehen lernen will, während das Leben behäbig seine Kreise zieht. Ich drehe mich mit und staune. Mein gedachter Radius…
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Ich sitze in einem jener Metallstühle, die unbequem sind, was man ihnen nur deshalb verzeiht, weil ihr Anblick einen unweigerlich an Sommersonne und Eiscrème erinnert. Mein Blick fährt meinem Schatten entlang, der sich auf den Steinfliesen ausstreckt und ebenso wenig…
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Ich habe nachgedacht – über dich und mich. Über jene Sorte von »wir«, der ich begegne, wann immer unsere inneren Welten kollidieren. Wir ähneln verirrten Teilchen jedwelcher Sorte, die sich mal anziehen, mal abstossen und wieder von vorne beginnen. Mit…
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Ist es ein Text, der hinter der Stille der vergangenen Tage steckt oder sind es bloss Hitze, abgedunkelte Zimmer und die erlebte Abwesenheit der eigenen Kontur? Mein Horizont verschwindet da, wo unsere Gespräche für gewöhnlich stocken und es sich anfühlt,…