• Memo an dich selbst

    Manchmal bleibt dir nichts anderes übrig, als die Luft anzuhalten. Einmal tief einatmen und daraufhin möglichst gar nichts tun – weder atmen noch dich bewegen, geschweige denn an irgendetwas denken. An irgendetwas denken ist immer heikel, denn es führt zu…

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  • Fragen ohne Antworten ohne Fragen

    Sanft aber stetig wie Nieselregen legt sich der Tag über alles Gestrige, das Davor, das Nicht Mehr. Ich sitze auf jener Bank am Busbahnhof, auf der wir einst sassen, nebeneinander wie Spatzen auf dem Dach. Erst schüchtern, dann immer bequemer…

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  • Solange

    Erinnerst du dich an jene Silvesternacht damals, als wir uns gerade mal seit ein paar Wochen kannten… Jene schier endlos andauernde Nacht zwischen »ist» und »könnte«, während der wir Hand in Hand mit einer Flasche Sekt durch die eisglatten Strassen…

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  • So viel mehr

    So viel mehr bist du als bloss das, was du gut kannst oder jenes, was dir schwerfällt. Du bist jede Sekunde, die du hier bist, jeder Augenblick, den du erlebst. Du bist jedes Wort, das du artikulierst, jede Geste, die…

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  • Am und mitten im Leben

    »Ich bin nun mal ein hoffnungsloser Träumer«, sagst du, seufzt und siehst dabei aus wie jemand, der sich nicht entscheiden kann, ob er lachen, weinen oder noch ein wenig mehr seufzen soll. Ich weiss, dass dein eben laut ausgesprochener Satz…

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  • Was ich will…

    …ist das Gegenteil von Smalltalk. Ich will hören worüber du nachdenkst, nachts, wenn du nicht einschlafen kannst, wovor du dich fürchtest, wen du vermisst, was dich deiner Meinung nach ausmacht. Ich will zuhören, wie du über die Menschen sprichst, die…

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