• Zwischen den Dächern in Richtung Himmel

    Ich wohne zwischen den Dächern. Man könnte auch sagen zwischen den Gassen. Gassen, die sich weit schimpfen, sich oft aber ganz und gar nicht so anfühlen. Dann zum Beispiel, wenn es mal wieder scheint, als käme sie Stück für Stück…

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  • Drückende Drückebergerfragen

    Von zweimal-unendlich-und-dreiviertel Fragen, die ich dir gerne stellen würde, seit sich unsere Wege damals kreuzten und ineinander verhedderten, drückt eine mit Abstand am meisten. An dieser einen Stelle zwischen den Rippenbögen drückt sie mich immer wieder, ebenso fahrig wie unbequem.…

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  • Von Stolpersteinen und dem Mut zu mehr

    In die Schlaflosigkeit gesungen haben wir uns einmal mehr, weder sanft noch leise, mit unseren goldenen Regeln und kühnen Behauptungen, den nervenaufreibenden Diskussionen. Als ich dann so dalag, wach bis auf die Knochen, heller als der Mond je voll sein…

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  • Was wäre ich gern ein »Wir«

    Stattdessen sind du und ich nicht mehr als zwei vage Gedanken im Kopf des jeweils anderen, zwei Stück Kuchen auf der ansonsten leeren Auslage, eines zuckersüss, das andere salzig. Zwei Reisende am Bahnhof, die sich von gegenüberliegenden Bahnsteigen her zuwinken.…

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  • Zwei, drei Fragen über so etwas wie Sinn

    Sag, macht es Sinn, vormittags um viertel nach neun mitten im November auf einer Parkbank zu sitzen und sich nach Sinn zu fragen? Nach irgendeinem? Nach dem Sinn des heutigen Freitags zum Beispiel, des morgigen Samstags und des gestrigen Donnerstags…

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  • Vom Stehenbleiben

    3 Minuten und 52 Sekunden, so lange dauert es, um von meiner Wohnungstüre bis ans Wasser zu laufen. Nicht, wenn man schlendert versteht sich, dann dauert es länger. Aber ich schlendere nie. Ich laufe sie ab, all die Wege, die…

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