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Ich wünschte, du drehtest dich um. Wenn du bloss den Kopf drehen würdest und wir wären, wer wir vor zehn Minuten erst waren. Kein noch so leises Seufzen traut sich aus meiner Brust. Ich wünschte, ich könnte dich nachempfinden lassen,…
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Irgendwann habe ich aufgehört, die Stunden zu zählen, sie kamen mir vor wie gestohlen. Ich habe aufgehört, unablässig ins Licht zu blinzeln und dessen Intensität zu beurteilen, Wortkombinationen wie »für immer« unter meiner Oberfläche mitzutragen als gehörten sie zwingend zusammen.…
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Etwas über ein Jahr ist es her, seit ich das Facebook- und Instagramprofil meines 2013 gegründeten Schreibprojekts »Emma denkt.« gelöscht habe. Über die Gründe dafür verfasste ich damals einen Text, der noch immer hier zu finden ist. Nach sechs Jahren…
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Wir machen uns Gedanken. Tagein, tagaus. Über uns selbst – im Spiegel der Wahrnehmung anderer oder vielmehr im Spiegel unserer eigenen Erwartung der Wahrnehmung anderer. Nicht wenige von uns sinnieren in Endlosschlaufen darüber, was Dritte hören, empfinden, denken könnten über…
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Du fragst dich, wie es wohl wäre, jemand anderes zu sein als immer nur du. Ich bin froh, dass du du bist und niemand sonst. Genau so bist du mir lieb und teuer. Mit Hellem und Dunklem, mit Zögern und…
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Womöglich ist alles bereits da, alles an seinem Platz. Vielleicht sprechen wir manchmal von Ankommen, während wir eigentlich Erkennen meinen. Womöglich hat nichts gefehlt, waren gefühlte Lücken bloss Atemzüge. Vielleicht bedeutet Vorankommen hie und da nichts weiter als Stehenbleiben, um…