Projekt

»Emma denkt.« ist ein kreatives Schreibprojekt, das im Oktober 2013 mit einer eigenen Seite auf Facebook begann.

Aus jahrelang in Notizbüchern gesammelten Texten wurde nach und nach eine öffentlich geteilte Sammlung. Bis Ende 2018 folgten dem Projekt über hunderttausend Menschen auf Instagram und Facebook. Daraus gingen zwei im Selbstverlag erschienene Bücher hervor.

»Emma« ist das Autorinnen-Pseudonym von Michèle Hügin. Die geteilten Texte sind keine Tagebucheinträge, ein Grossteil der Geschichten, Situationen und Dialoge ist erfunden oder nur vage an Erlebtes angelehnt. »Emma« steht für eine Erzählstimme, die aufnimmt, was um sie herum und in ihr geschieht, und daraus Worte formt.

Worum es dabei geht: das Schreiben über all jenes, was in letzter Konsequenz nicht beschreibbar ist, und die Suche nach Worten, die im besten Fall nur ansatzweise zu fassen vermögen, was zwischen Wissen, Glauben und Erleben alles ist und sein könnte.

Dahinter steht die Überzeugung, dass der Versuch, sich in andere (Er)lebens- und Sichtweisen hineinzuversetzen, bewusst mit- und nachzufühlen, Nähe schaffen kann: zueinander und damit immer wieder auch zu sich selbst.

Nicht umsonst sind Emotionen Herdentiere.